Kingstar präsentiert:
Live 2021

ROGERS und DEINE COUSINE

Die sympathischen Punkrocker auf ihrer bislang größten Headliner-Tour. (Der Nachholtermin von April 2020; Tickets bleiben gültig.)
Donnerstag
01.04.
2021
MusikZentrum
Einlass: 19:00h  Beginn: 20:00h

Nach dem Chart-Erfolg ihres aktuellen Albums „Mittelfinger Für Immer“ und der darauf folgenden fulminanten, fast restlos ausverkauften Tournee legen Rogers direkt nach. Krachende 26 Daten stehen für die Düsseldorfer auf dem Tourplan. 2021 wird es somit nicht nur die bislang größte Headliner-Tour der Bandgeschichte geben, die Jungs haben auch noch diverse Überraschungen für ihre Fans geplant.

Rogers – das bedeutet Punkrock, laute Musik voller Herz und mitten ins Gesicht. Gegen den Strich, ohne Zensur oder vorgehaltene Hand. In der heutigen Zeit, in der viele Künstler bloß nirgendwo anecken möchten und sich am liebsten aalglatt unpolitisch geben, zeigen Rogers eine ganz wichtige Eigenschaft: Haltung. Ihre Texte nehmen kein Blatt vor den Mund und sprechen Themen wie Nationalismus, den Überwachungsstaat oder gesellschaftliche Missstände schonungslos an. Dabei kommen sie ohne Plattitüden aus und bringen geschickt andere Perspektiven ins Spiel. Die Jungs lassen übrigens nicht nur Worte, sondern auch Taten sprechen. Sie engagieren sich z. B. bei Sea Shepherd sowie in sozialen Projekten zur Integration von Flüchtlingen oder gegen Schwulenhass. Darüber hinaus finden sich natürlich auch persönliche Themen über sich verändernde Beziehungen oder schlicht Bock auf Party, die vom charismatischen Frontmann Chri mal hintergründig grübelnd, mal mit breitem Lausbubengrinsen und authentischem Straßencharme interpretiert werden.  

Inhaltlich bietet „Mittelfinger Für Immer“, das vierte Studioalbum der Düsseldorfer von 2019, ein buntes Potpourri an Themen, mit denen sich die Musiker in den vergangenen Jahren auseinandergesetzt haben. So behandeln sie in ihrer Single „Zu spät (feat. Ingo Donot)“ beispielsweise die Folgen des exzessiven Kapitalismus, thematisieren den Krieg im Nahen Osten, der erst zu einer Flüchtlingskrise und später zu einem globalen Rechtsruck führte. „Auf unserem neuen Album erwarten euch politische, sozialkritische sowie ruhige Songs zu zwischenmenschlichen Themen - allesamt garniert mit einer gehörigen Portion rotzigem Punkrock“, bringt es Gitarrist Nico auf den Punkt.

„Auf sie mit Gebrüll / Du warst viel zu lange still!“ Der Titeltrack des gleichnamigen Albums „Attacke“ von Deine Cousine erzählt viel über sie. Deine Cousine ist selbstbewusst, laut, das Gegenteil von zaghaft. Mit ihrem Debütalbum „Attacke“ beweist sie nicht nur, dass sie zu Recht alles auf eine Karte gesetzt hat, als sie ihren Job als Maschinenschlosserin an den Nagel hängte, um Musik zu machen. Sie demonstriert auch: Rockmusik ist noch lange nicht tot. Deine Cousine pustet das angestaubte Image mit Leichtigkeit weg und macht Hoffnung darauf, dass bald auch mal wieder ein Frauenname auf einem Festivalplakat zu finden sein könnte. Wieso gerade ihrer? Weil sie aufrichtig ist, echt und klar. Sie ist ein junger, weiblicher Campino, wie ihn der Rock gerade so dringend braucht. Ihre Songs erzählen vom Weg des Zweifelns, vom Aufraffen, Nicht-unterkriegen-lassen und dieser speziellen Magie von Nächten in schummrigem Licht, irgendwo zwischen Kiezlaternen und Dorftresen. Für Ina hat sich der Weg in die Stadt gelohnt, sie lebt ihren Traum. Und trotzdem bleibt das Wahl-Großstadtkind im Herzen für immer Dorftochter. „Attacke – denn dein Wille ist ne Waffe“. Deine Cousine will noch ganz viel.

Photocredit: Kay Oezdemir (Rogers), Ronja Hartmann (Deine Cousine)

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