Europe 2021

SILVERSTEIN und Gäste

Die kanadische Post-Hardcore-Band feiert 20-jähriges Bestehen.
Dienstag
11.05.
2021
Faust 60er-Jahre-Halle
Einlass: 18:30h  Beginn: 19:25h
VVK: 27,50 € zzgl. aller Gebühren 

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich Silverstein unermüdlich bemüht, die beste Version der Band für sich und ihre Fans zu werden. Diese Entschlossenheit hat dazu geführt, dass das Quintett aus Ontario von seinen Underground-Wurzeln zu einer der einflussreichsten Bands der Szene wurde, mehr als zweitausend Shows auf der ganzen Welt spielte und über eine Million Platten verkaufte. Jetzt feiern Silverstein ihr 20-jähriges Bestehen mit der Veröffentlichung ihres neunten und vielleicht stärksten Albums bis heute: „A Beautiful Place To Drown“.

Während viele Bands ihr 20-jähriges Jubiläum zum Anlass nehmen würden, sich auf den Lorbeeren der Nostalgie auszuruhen, sehen Silverstein (Sänger Shane Told, die Gitarristen Paul Marc Rousseau und Josh Bradford, Bassist Billy Hamilton und Schlagzeuger Paul Koehler) den Meilenstein als eine Zeit, um zu wertschätzen, wie weit sie gekommen sind, und all die jahrelange Erfahrung in etwas Neues zu lenken. Bei „A Beautiful Place To Drown“ balanciert die Band geschickt ihren Kernsound – eine äußerst dynamische Mischung aus Melodie und Aggression, die in der Energie des Hardcore-Punks und dem unverhohlenen Ernst des Emo verwurzelt ist – mit ihrem Wachstum als Songwriter und sich entwickelnden Inspirationen. Das Vertrauen, das Silverstein ineinander hat, ermöglicht es der Band, diese Art von sorgfältiger Songwriting-Alchemie zu finden. „A Beautiful Place To Drown“ erfüllt dieses Potenzial und verbindet die bewährten Stärken der Band nahtlos mit einem gewagten Ansatz in Bezug auf Komposition und Produktion. Die zwölf Tracks des Albums wurden mit dem Produzenten/Ingenieur Sam Guaiana aufgenommen und kombinieren lebendige zeitgenössische Klänge mit Wänden aus verzerrten Gitarren und harten Drums, um einen Sound zu schaffen, der erstaunlich zusammenhängend und zweifellos Silverstein ist.

Die Eröffnungssalve von „Bad Habits“ und „Burn It Down“ verschwendet keine Zeit, um den bekannten Silverstein-Drive zu liefern, aber innerhalb der explosiven Riffs und der treibenden Rhythmus-Sektion gibt es ein Element starken Pop-Songwritings – eine Schärfe der Melodien, die jeden hymnischen Refrain wirkungsvoll macht. Die Songs beginnen auch, die lyrischen Motive des Albums vorzustellen: eine Erforschung der mentalen Belastung, die in einer Welt, die mit den persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des modernen Lebens zu kämpfen hat, immer unausweichlicher zu werden scheint. Tracks wie „Shape Shift“ und „September 14th“ kämpfen mit Ohnmacht angesichts derer, die Machtpositionen missbrauchen, während „Infinite“ und „Madness“ die Folgen von Geisteskrankheiten und die Teufelskreise untersuchen, die sie verschlimmern können.

Die letzteren Songs enthalten zwei der zahlreichen Gastauftritte des Albums, und während Beiträge anderer Künstler in Silversteins Diskographie eine lange Tradition haben, scheinen die Kollaborationen bei „A Beautiful Place To Drown“ besonders repräsentativ für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Band zu sein. Alte Freunde (Aaron Gillespie von Underoath, Caleb Shomo von Beartooth und Pierre Bouvier von Simple Plan) und neue (Aaron Marshall von Interval und Princess Nokia) sind dabei.

Photocredit: Pressefotofreigabe von Kingstar (1), Adam Webb (2)

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