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Fährmannsfest u. a. mit Betontod, Butterwegge, Alarmsignal, The Meffs
In einer lauen Sommernacht auf einer Parkbank in Rheinberg entschlossen sich fünf Freunde, eine Band zu gründen. Inspiriert durch Bands wie Sex Pistols, Slime, Die Toten Hosen oder Die Goldenen Zitronen erscheint es den fünf Jungs als eine logische Konsequenz, ebenfalls eine Punkband zu gründen. Das war vor 35 Jahren. Seitdem haben Betontod alles mitgemacht, was eine Punkband hierzulande erleben kann – von kleinen Shows in kleinen Clubs bis zu Auftritten auf Festivals wie Wacken Open Air. Die Punkrocker mit dem Herz am linken Fleck sind auf dem Fährmannsfest am Start und haben im Gepäck ihr aktuelles Album „Zeig Dich!“ sowie zwei gute alte Bekannte: die glühende Wut auf Ungerechtigkeit und Bock auf das Abenteuer namens Leben. Ihre Songs sitzen exakt an der Schnittstelle zwischen wütendem Punk und fettem Rock.
Drei Mädels, drei Jungs, Punkrock, Bier und Pommes. Dazu deutschsprachige Texte, mal politisch intelligent, mal trivial süffisant. Butterwegge konzentrieren sich neben gewohnt klarer Kante auch auf so entscheidende Dinge wie Spaß. Smarter Punkrock gespickt mit Reggae- und jede Menge Ska-Punk-Beats sorgen für ausgelassene Partystimmung. Das neue Album „Liebe & Revolte“ ist Bewegung, Haltung und Party zugleich. Selbst in privilegierten Gesellschaften erleben Populismus, Verschwörungsdenken und ständiges Nörgeln Hochkonjunktur – wo man hinschaut herrscht miese Laune, doch Butterwegge spielen da nicht mit. Sie widersetzen sich dem Hass, verstehen sich als Komplizen der Liebe und bekennen sich schuldig im Sinne der Hoffnung und des Optimismus.
Um der Tristesse des Kleinstadtalltags in Celle zu entgehen, beschließen ein paar Freunde kurz nach der Jahrtausendwende, die Band Alarmsignal zu gründen. Mit „Insomnia“ erschien 2025 ihr mittlerweile neuntes Album. Viele der Songs sind Versuche, die immer komplexere Welt zu verstehen oder auch Unverständnis auszudrücken, sowohl Begebenheiten von außen als auch innere Widersprüche und Gedanken zu verarbeiten, sowie ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen, das einen Tag für Tag umgibt. Auch die Live-Auftritte von Alarmsignal bestätigen ihren Status als eine der bekanntesten und umtriebigsten Deutschpunk-Bands. Überall wo Alarmsignal auftauchen, ist euphorische Stimmung garantiert.
The Meffs haben sich einen Ruf als Lieferanten von rasanten Punk-Krachern und als absolute Live-Sensation erarbeitet. Nach ihrem Demo aus dem Jahr 2019, vier Singles und den EPs „Broken Britain Pt. 1“ und „Broken Britain Pt. 2“ haben sich The Meffs für ihr Album erneut mit Frank Turner zusammengetan. „What A Life“ liefert einen breiteren, zugänglicheren Rocksound, der ihre Punk-Wurzeln hervorhebt und der Band treu bleibt, die für ihre kompromisslose Haltung bekannt geworden ist. Libertines-Frontmann Peter Doherty bat The Meffs, als Vorgruppe für seine „Battered Songbook Tour“ aufzutreten, gefolgt von ihrer ersten Headliner-Tournee in Großbritannien, bei der The Meffs vor ausverkauften Häusern spielten. The Meffs begleiteten NOFX auf drei Terminen ihrer Welttournee.
Photocredit: Boris Breuer