Samstag
03.08.
2024

     

Das Fahrgastfernsehen, Hannoversche Allgemeine, Radio Hannover und Count Your Bruises präsentieren:

Fährmannsfest mit Talco, Turbostaat, Panteón Rococó, Kapelle Petra, Urge, The Hand Cuts, Hertzcasper, Beyond Slam, Chicago Lane, Nina Freckes und Die Crew von der bunten Kuh

Fährmannsinsel | Hannover
Einlass: 14:00h  Beginn: 15:00h

Talco

Die bekannteste italienische Punkrock-Band Talco hat in ihrer über 20-jährigen Geschichte acht Studioalben veröffentlicht sowie unzählige ausverkaufte Clubshows und intensive Festivalauftritte gespielt. Es ist der hochgradig ansteckende Punkchanka-Stil, eine progressive Mischung aus Punk-Rock, Folk-, Latin- und Ska-Musik, der dafür sorgt, dass die Menschen in ganz Europa durchtanzen. Doch Talco ist weit mehr als nur eine Spaß verbreitende Party-Band. Ihre Texte tauchen tief in existenzielle menschliche Fragen wie das Konzept der Wahrheit, der menschlichen Erniedrigung und des Selbstwerts ein. Darüber hinaus thematisieren Talco immer wieder politische Missstände und soziales Versagen. Sie erheben ihre Stimme, um mit ihrer Musik und ihrer Botschaft aufzurütteln.

 

Turbostaat

Turbostaat sind ein Role Model für eine ganze Generation von deutschsprachigen Post-Punk-Bands. Manche Leute sind mit ihnen älter geworden, manche haben sie dabei aus den Augen verloren. Wer nach über 20 Jahren noch da ist, gehört zu den Übriggebliebenen und den Beharrlichen. Die Frage ist dabei, wie man das musikalisch meistert. Wer die Entwicklung der Band verfolgt hat, wird sagen, dass sie sich gleich im Beginn einen sehr soliden eigenen musikalischen Rahmen und Stil aufgebaut hat, der über die einzelnen Platten hinweg immer wieder etwas justiert und gut dosiert weiterentwickelt wurde. Ihr siebtes Studioalbum „Uthlande“ erschien 2020. Im letzten Jahr meldeten sich Turbostaat mit der Single „Der weiche Kern“ zurück – einer Coverversion von Gravenhurst mit einem eigenen deutschen Text.

 

Panteón Rococó

Mit ihrem explosiven Mix aus Latin, Punk, Rock und Ska sind Panteón Rococó berühmt für mitreißende Konzerte voller Energie. Gegründet Mitte der 90er-Jahre in sozial und politisch schwierigen Zeiten in Mexiko, schaffte die Band den Sprung vom absoluten Außenseiter zu einer der erfolgreichsten Rockbands. Auch auf ihrem aktuellen Album „Ofrenda“ lenken Panteón Rococó mit ihrer Musik weiterhin Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche Missstände. Die Texte setzen sich mit politischen Themen wie sozialer Ungerechtigkeit und Korruption auseinander und geben Unterdrückten eine Stimme. Dabei sind die Songs nicht nur tanzbar, sondern auch voller Botschaften, die zum Nachdenken anregen und dazu ermutigen, sich für Veränderungen in der Gesellschaft einzusetzen.

 

Kapelle Petra

Kapelle Petra bestehen aus Opa (Gesang, Gitarre), Der Tägliche Siepe (Bass) und Ficken Schmidt (Schlagzeug). Live wird das Ensemble durch die Bühnenskulptur Gazelle verstärkt. Sie spielen zwischen den Stühlen von Popmusik und Indierock, mit einer Instrumentierung, die zugleich grazil und griffig klingt, verletzlich und entschlossen. Als hätte sich Bosse bei Nada Surf ans Mikro gestellt und hätte man in der Pause beim Barbecue auf dem Hof noch ein wenig mit They Might Be Giants gejammt. Zum Fährmannsfest bringen Kapelle Petra ihr neues Album mit, das so heißt wie die Stadt, in der sie leben und von der die meisten nur den Bahnhof kennen – „Hamm“.

 

Urge

Urge waren Anfang der 90er-Jahre Gründungsmitglieder der Spirit-Family; einem Zusammenschluss von hannoverschen Hardcore-Bands, der vom Musikmagazin SPEX den Namen „Hardcorehausen“ bekam. Bereits 1990 hatten Urge ihren ersten Longplayer „Listen Carefully To The Powerful Urge Outburst“ und kurz danach des erste Studio-Album „Why Hide The Lie“ veröffentlicht. Sie haben Fugazi auf deren Europa-Tournee begleitet und unter anderem mit MDC und Melvins gespielt. Die Lust am Weitermachen ist 2022 neu entflammt. Das englische Wort „urge“ heißt so viel wie Drang, Verlangen, Bedürfnis und beschreibt, woher die Band ihren Antrieb nimmt. Sechs neue Songs haben sie bereits veröffentlicht, die unter Post-Hardcore, Alternative und Crossover einsortiert werden könnten.

 

The Hand Cuts

The Hand Cuts spielen Punk-Rock mit Spuren von Surf, Indie und Post-Punk mit deutschen und englischen Texten. Aus einer im wahrsten Sinne des Wortes „Schnapsidee“ bei einem mehr oder weniger zufälligen Treffen mitten in der Corona-Zeit beschlossen Olli (Gesang), Bronco (Gitarre), Jochen (Bass) und Johann (Drums), einem alten musikalischen Traum eine Chance zu geben und einfach mal loszulegen. Ein gutes Jahr später konnten sie erstmals ihre (fast ausschließlich) eigenen Songs live präsentieren. Und mittlerweile haben sie sich Fans bei einigen Auftritten auch außerhalb Hannovers erspielt.

 

Bunte Bühne auf der Faust-Wiese (Eintritt frei)

 

Hertzcasper

Die musikalischen Themen von Hertzcasper sind so privat wie politisch. Jede Emotion hat ihren Platz und so bewegen sich auch die Songs in einem musikalisch breiten Spektrum – von souligem Pop über Hip-Hop-Einflüsse bis hin zu Punkeinlagen. Es entsteht ein Konglomerat aus Melancholie und Humor gegossen in unkonventionelle queere Popmusik.

 

Beyond Slam

Das Format Beyond Slam bietet einen Raum für verschiedene Stimmen, die tief aus dem Inneren kommen und uns begeistern, aufregen, inspirieren und empowern – oder alles gleichzeitig. Drei Poetinnen und Poeten tun dies mit Worten, eine Tänzerin mit ihrem Körper. Beyond Slam ist eine Poesie- und Tanz-Veranstaltung ohne Wettbewerb, bei dem wir sehen und hören, was dahinter ist. Es moderiert Antonia Josefa.

 

Chicago Lane

Jung, dynamisch und voller Haarspray. Inspiriert vom Sound des Sunset Strips haben es sich David Island, Malon Farrell, Nic Adrian und Paul Pioch zur Aufgabe gemacht, 80’s-Glam einen neuen Anstrich zu verpassen. Ihre Debütsingle „Hit Me Up“ vermittelt dabei ihre ganz eigene Art von Rock ‘n‘ Roll.

 

Nina Freckles

Die Singer-Songwriterin Nina Freckles schreibt Songs, die mit ihrem zauberhaften Soul-Folk-Sound in raffinierte Klanglandschaften entführen. Dabei besingt sie mit ihrer klaren Stimme die großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wo ist mein Platz in dieser Welt? Der warmherzige Gesang der Künstlerin aus Hannover kehrt zusammen mit diesen sensiblen, introspektiven Texten ihr Innerstes nach außen und lädt die Zuhörenden ebenfalls dazu ein. Dabei lässt die Mischung aus jazzy Harmonien und folkigen Rhythmen, die leichtfüßig Nina Freckles gesungene Erzählungen umspielen, jedoch nie ein Gefühl der Verlorenheit aufkommen.

 

Die Crew von der bunten Kuh

Die Crew von der bunten Kuh kehrt nach einem fulminanten Auftritt im vergangenen Jahr wieder zurück auf das Festland des Fährmannsfestes. Vicky Kniestrumpf, Isra, die einäugige Kyklopin, und Kapitän Schwarz Bart singen alte Lieder mit neuen Texten über ihre Abenteuer auf See.

 

Photocredit: Rigablood

Links

http://www.faehrmannsfest.de


Ticketshop