
Tech It Easy! Europe 2026
ALLEGAEON, GOROD und HALYSIS
Für die Technical-Death-Metal-Band Allegaeon ist Stillstand keine Option. Die in Colorado ansässige Gruppe hat sich nie mit Stagnation abgefunden, sondern lebt vielmehr von Chaos, Wandel und Weiterentwicklung. Ihr aktuelles Album, „The Ossuary Lens“, ist ihr siebtes, aber vor allem das erste mit dem ursprünglichen Sänger Ezra Haynes seit seinem Ausstieg im Jahr 2015 nach dem Album „Elements Of The Infinite“. Einen Sänger zu ersetzen ist keine leichte Aufgabe, daher ist die Tatsache, dass Haynes bereit war, wieder einzusteigen, ein Grund zum Feiern.
Der klarere Gesangsansatz auf den letzten drei Alben war ein faszinierender künstlerischer Schachzug, der Allegaeon neuen Schwung verlieh, doch es ist unbestreitbar aufregend, Haynes’ raue Stimme auf diesem zweifellos brutalen und technisch brillanten Werk wieder zu hören. Die Texte sind ebenso anspruchsvoll wie das progressive musikalische Können, was zu einer Reihe von Songs führt, die einfach umhauen. Obwohl es sich nicht um ein Konzeptalbum im traditionellen Sinne handelt, gibt es ein übergreifendes Thema auf dem neuen Album – „The Ossuary Lens“ ist eine Darstellung verschiedener Sichtweisen auf den Tod.
Gorod gelten als eine der wichtigsten Bands der Tech-Death-Szene in Frankreich. Die aus Bordeaux stammende Band erlangte ihren weltweiten Durchbruch in den USA und baut ihre Bekanntheit dank unzähliger Tourneen durch Europa, Nordamerika, aber auch Japan und Südostasien weiter aus. 2023 erschien ihr Album „The Orb“.
Gorod sind keineswegs nur eine Band, die klassischen Technical Death Metal spielt, sondern sie streben danach, ihre Inspirationen zu diversifizieren. Mit einem einzigartigen Groove, vermischt mit Melodien und reichhaltigen Harmonien aus dem Jazz, Funk und Rock der 70er-Jahre, verleiht ihnen ihr progressiver und raffinierter Ansatz eine einzigartige Identität.
Halysis ist eine Modern Metal-Band aus Lahti, Finnland, die dafür bekannt ist, die Grenzen ihres Genres auszuloten und auf subtile Weise zu verschieben. Ihre Musik schöpft aus technischen, melodischen und progressiven Elementen und entwirft eine Klanglandschaft, die von balladenhafter Sanftheit bis zum bedrückenden Chaos des Extreme Metal reicht – und alles dazwischen. Nach „Cerulean“ (2020) und „Unbury The Sun“ (2023) veröffentlichte die Band vor kurzem ihre EP „Of Static Slumber“ mit fünf Titeln; eine ausgefeilte, in sich geschlossene Reise, die den inneren Landschaften eines Komapatienten folgt und die verschiedenen Phasen von Trauer und Verlust erkundet.
Photocredit: Pressefotofreigabe von Echelon Artists