
LIVE 2026
VOODOO JÜRGENS und die „Ansa Panier“
Voodoo Jürgens & die Ansa Panier präsentieren sich 2026, rechtzeitig zum zehnjährigen Jubiläum als Live-Band, revitalisiert und runderneuert. Und mit „Gschnas“ gibt es ein neues Album.
Die ersten drei Voodoo-Alben „Ansa Woar“, „‘s klane Glücksspiel“ und „Wie die Nocht noch jung wor“ sind allesamt bereits verdiente Klassiker des österreichischen Pops, und gleichermaßen bilden sie eine Art Sturm-und-Drang-Trilogie des frühen Voodoo.
Nun mit Album vier steht eine Frischzellenkur des Sounds an; ein Aufbruch in Sound und Vision. Die Band spürt, dass sie ihr bestes Album, ihren größten Wurf in petto hat und so kann man sich auch einiges von Voodoo und seiner Ansa Panier live anno 2026 erwarten.
Auf „Gschnas“ meldet sich Voodoo Jürgens als Popstar wider Willen zurück. Letztes Jahr gewann er für die Hauptrolle in Adrian Goigingers Kinohit „Rickerl“ den österreichischen Filmpreis als bester Hauptdarsteller. Für die Alben davor gab es reihenweise Amadeus Awards, sprich Austro-Grammys und all seine Touren im gesamten deutschsprachigen Raum sind regelmäßig ausverkauft.
Nun war es Zeit für eine erneute Standortbestimmung. Das Biotop Beisl war gestern. Gerade weil die zahlreichen Voodoo-Epigonen damit seit Jahren so gern haussieren gehen. Jetzt geht’s um die weite Welt, die da draußen wartet. Und die kleine da drinnen: die in der eigenen Seele.
In Text und Sound geht es auf „Gschnas“ für Voodoo um die eigene Autonomie, die Wiedergeburt der Inspiration, das Freistrampeln von der typisch österreichischen Enge, die einen nach unten drückt. Kurzum: Es geht um alles. Mit welcher Energie er und seine on fire agierende Band dieses Husarenstück von einem Album reiten, mit welcher Spielfreude und welchem Selbstvertrauen hier ein Künstler neu denkt ohne dabei von sich erschlossenes aufzugeben und sich dabei selbst revitalisiert.
Dazu seine besten Melodien, seine wahrhaftigsten Texte, seine dringlichsten Performances, und eine Wolfgang Lehman (AKA Möstl)-Produktion, die für alle Involvierten nach Magnum Opus riecht. Das kann was. Ein Album aus Zweifel geboren, für das es am Ende Faschingskrapfen regnet. Ein Album als Ereignis, in einer Zeit die sich selbst vergessen hat.
Photocredit: Susanne Hassler-Smith